Einzelcoaching Produktfotografie – RheinherztElbe

Was hatten wir für einen Spaß! Heute hatten Steffi und ich das Vergnügen, die beiden Mädels Rebekka und Jenny von dem Blog RheinherztElbe kennenzulernen und mit beiden ein individuelles Coaching zum Thema Produktfotografie durchzuführen. Nachdem wir erst einmal eine halbe Stunde über Gott und die Welt gequatscht und Kaffee und Tee getrunken haben (naja, was erwartet man auch von vier Mädels auf einem Haufen), ging es ans Eingemachte. Anhand von Fotos von dem Blog der beiden, haben Steffi und ich Tipps und Ratschläge mit den Mädels erarbeitet und Kameraeinstellungen genauer erklärt. Anschließend haben die beiden ihr neues Wissen direkt in die Praxis umgesetzt und tolle Bilder geschossen. An diesen haben wir abschließend individuelle Bearbeitungsschritte in Lightroom5 und PS6 vermittelt. Fotohintergründe und Studiolampen wurden ebenfalls getestet. Es wurde hart gearbeitet, aber noch mehr gelacht! Also wir finden, die Ergebnisse der beiden sind richtig toll geworden und sind schon sehr darauf gespannt, wie Rebekka und Jenny ihr neues Wissen bald anwenden werden! Aber schaut selbst!

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Ergebnis:

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Herzliche Grüße, Eure Vanessa & Steffi

Neue Farben für Fotohintergründe 2016 und GEWINNSPIEL

Ja, auch wir sind ihnen verfallen – den neuen Farben des Jahres 2016! Rose Quarz und Serenity.

Sie versprühen schon jetzt eine kleine Vorfreude auf den Frühling und bilden gemeinsam eine perfekte Harmonie.

Ein wenig erinnern sie uns auch an lange Sommerabende, mit einem Himmel, in dem sich des Blau langsam mit rosafarbenen Wolken mischt.

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Auch für unsere Fotohintergründe mussten die beiden Farben natürlich genutzt werden. Beide Farbtöne sollen als besonders besänftigend und Ruhe fördernd wirken.Bestimmt sind sie so perfekt für Neugeborene! Aber auch unseren alten Lieblingsfarben Mint und Creme bleiben wir nächstes Jahr treu. Auch hier gibt es ein paar neue Hintergründe für euch im Shop.

Wir freuen uns auf jeden Fall schon jetzt auf 2016 und was das Jahr – außer den neuen Lieblingsfarben –  noch so mit sich bringt!

Ps. Schaut auch nach ganz unten vom Blogeintrag, dort wartet ein tolles Gewinnspiel auf euch!

Die Farbtöne als backdrop wall:  Serenity Rose Wall WerbungSereWasserfarbe Rose Quarz Werbung

Oder als all-in-one backdrop:

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Hier findet ihr die links zu den backdrops: Serenity , Rose Quarz , Serenity Rose, wall Serenity, wall Rose Quarz, watercolor rose

Hier ist noch das Pantone-Video der neuen Farben.

 
Gewinnspiel:

Wir möchten mit euch einen etwas anderen Jahresrückblick wagen! Daher schickt uns eure Fotos mit euren schönsten, verrücktesten, abenteuerlichsten, wunderbarsten Momenten mit unseren Produkten und hüpft so in den Lostopf! Was ihr gewinnen könnt? Einen 100 Euro-Gutschein für unseren Shop! Viel Erfolg! Fotos an: photographersfriend@web.de

Herzliche Grüße, Vanessa von photographersfriend

Teilnahmebedingungen und Einsendeschluss:

Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Schweiz, die bei der Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind. An der Verlosung nimmt teil, wer die Gewinnspiel-Bedingungen erfüllt. Jeder Teilnehmer kann nur einmal an der Verlosung teilnehmen. Der Gewinn wird unter allen zur Teilnahme berechtigten Teilnehmern verlost. Teilnahmeschluss ist der 31.12.2015 23:59. Der Gewinner wird am 05.01.2016 von uns benachrichtigt und auf unserer Facebook-Seite bekannt gegeben. Sollte sich ein Gewinner innerhalb von 7 Tagen nach der Benachrichtigung nicht zur Entgegennahme seines Gewinnes melden, verfällt der Gewinn und es wird ein Ersatzgewinner ermittelt. Soweit im Rahmen des Gewinnspiels personenbezogene Daten von Teilnehmern erhoben, verarbeitet und genutzt werden, werden diese ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Gewinnspiels erhoben, verarbeitet und genutzt und nach Beendigung des Gewinnspiels gelöscht. Teilnehmer, die gegen diese Teilnahmebedingungen verstoßen oder versuchen, die Abstimmung zu manipulieren, können von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen werden. Liegen die Voraussetzungen für einen Ausschluss vor, können Gewinne nachträglich aberkannt oder bereits ausbezahlte, bzw. ausgelieferte Gewinne zurückgefordert werden. Der Teilnehmer stellt Facebook oder andere Kanäle von jeder Haftung frei. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gutscheins ist nicht möglich. Diese Teilnahmebedingungen und die gesamte Rechtsbeziehung zwischen den Teilnehmern und photographersfriend unterliegen ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Dekotipps für Weihnachtsshootings

Besinnliche Vorweihnachtszeit – Kerzenlicht und Plätzchenduft, Weihnachtsmarkt und gemütliche Adventssonntage auf der Couch. Ach halt… Weihnachtszeit bedeutet ja auch Hochsaison für Fotografen!

Für alle, die den Wald vor lauter Weihnachtsbäumen nicht mehr sehen können, kommen hier ein paar kleine Inspirationen für die letzten Weihnachtsshootings in diesem Jahr.

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Wir wünschen euch eine schöne Vorweihnachtszeit,
euer Photographersfriend Team

Hier findet ihr die Produkte:

rote Weihnachtsbäume, große Holzsterne und Spielzeugauto: Depot
Backdrop Wall red bokeh
Windlicht: Ikea
goldene Holzsterne: Budnikowsky
Backdrop Wall gold bokeh
Baby Outfit: The perfect Picture
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Workshop Stampin Up! – gestaltet Eure eigenen Fotomappen & Dankeskarten

Der erste Blogeintrag von Steffi, für Euch! Lest, wie sie die Produkte von Stampin`Up! getestet hat und wie ihr ganz einfach eigene Dankesworten und Fotomappen für Kunden gestalten könnt.

Da ist er also: mein erster Blog-Eintrag für photographersfriend – Premiere! : ) Als Thema habe ich mir etwas ausgesucht, was die zwei großen Blog-Bereiche DIY und Fotografie ganz gut verbindet.

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Anfang des Jahres war ich auf der Suche nach einer schönen und individuellen Lösung für meine Fotomappen. Dank einer Freundin bin ich auf Stampin Up! aufmerksam geworden. Das ist ein Anbieter von Motivstempeln. Die Produktpalette umfasst aber nicht nur Stempel, sondern auch Stanzen, Stempelkissen und allerhand Karten- und Scrapbookzubehör. Der Katalog beschert mir seitdem akute „muss-ich-haben“ und „verdammt-ich-will-da-einziehen“ Gefühle. Von dem dauerhaften Platzproblem, was seitdem in meinem Bastelschrank herrscht, mal ganz abgesehen…

Nachdem ich also dank Katalog schon infiziert war, haben wir einen kleinen Workshop mit Stampelsuse organisiert. Hier konnten wir nach Herzenslust alle Produkte ausprobieren und kleinere Projekte zusammen basteln. Die Materialien, wie Papier oder Klebepunkte (man was liebe ich diese Klebepunkte!), wurden uns von der Demonstratorin gestellt.

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Unter Susanns Anleitung entstanden dann wunderschöne Glückwunschkarten, Dankeskarten und Geschenkverpackungen. Die Themenpalette ist dabei nahezu unerschöpflich. Für Leckereien war ebenfalls gesorgt, sodass wir den ganzen Nachmittag fleißig gestanzt und gestempelt haben.

Der häufigste Satz nach dem Workshop war übrigens: „Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal selbst hinbekomme…“.

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Ich liebe mittlerweile die Vielfältigkeit der Stanze. Je nach Shooting oder Jahreszeit, bekommen bei mir alle Kunden eine individuelle Mappe gefertigt. Für Neugeborenen Shootings gibt es kleine Strampler, derzeit stanze ich natürlich eher weihnachtliche Motive aus.

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Das war er nun, mein erster Eintrag! Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Nachmachen und selber ausprobieren!

Eure Steffi

Hier geht es zu den Produkten von Stampin Up!*

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Workshop – stelle dein eigenes Kameraband her!

Was hatten wir einen Spaß! Am gestrigen Abend fand bei uns im Rahmen der Langen Nacht des Selbermachens von Dawanda ein Workshop statt, an dem fünf tolle Teilnehmerinnen gelernt haben, ihr eigenes Kameraband herzustellen. Zu Beginn gab es eine kleine Stärkung mit einer Candybar, Limo von FritzLimo  (wir kommen ja schließlich aus Hamburg) und einem kleinen Gläschen Fruchtsecco Granatapfel (damit das Nähen noch ein wenig leichter fällt ;)).

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Auch unsere Kooperationspartner von  Eine der Guten hatten eine kleine Überraschung für die Teilnehmerinnen spendiert: Jeweils vier tolle Postkarten warteten schon auf ihre neuen Besitzerinnen. Zudem gab es einen kleinen Gutschein für den Dawanda-Shop von photographersfriend.

eine der guten

Anschließend ging es direkt ans Werk. Die Teilnehmerinnen konnten sich aus einer großen Auswahl an Stoffen auswählen, was sie gerne hätten. Zudem gab es die Möglichkeit normale Kamerabänder, Kamerabänder in Tuchoptik oder lange Kamerabänder zu gestalten. Es gab eine Vielzahl an Accessoires, wie Spitzenbänder oder verschiedene Schnallen. Im Laufe des Abends  wurde vorgezeichnet, geschnitten, genäht, (auch mal wieder die ein oder andere Naht aufgetrennt), abgesteckt und gebügelt was das Zeug hält… und vor Allem wurde dabei ganz viel gelacht! Zwischenzeitlich hatten wir das Gefühl unser Arbeits- und Wohnzimmer hat sich in ein Kreativ-Zentrum verwandelt, in dem das absolute kreative Chaos herrscht. Schaut euch die Teilnehmerinnen in Aktion an und bestaunt die tollen Ergebnisse! Wir freuen uns, dass jeder stolz mindestens ein tolles Kameraband mit nach Hause nehmen konnte und bedanken uns bei den tollen Damen!

Über die Hashtags #KamerabandWorkshop und #2015LNDS könnt ihr den Abend auch auf Instagram, Twitter und Facebook ansehen.

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DIY-Halloween-Party bei Steffi und Moni von Decorize

Letzten Samstag war ich bei Steffi und Moni von Decorize auf der DIY-Halloween-Party. Ich wollte so gerne schon zur Sommer-Kreativ-Party von den beiden – um unseren Balkon ein wenig zu verschönern – aber das hatte leider nicht geklappt. Umso mehr habe ich mich auf die Halloween-Party gefreut. Schon, als ich ankam, herrschte eine freundliche und kreative Atmosphäre, die durch eine foodbar (passend zum Thema natürlich) und einem Gläschen Willkommenssekt (oder -limonade) noch besser wurde.

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Steffi und Moni hatten viel für uns vorbereitet und so standen bereits vier große Tische mit den Bastelideen des Abends bereit. Die Materialien waren liebevoll ausgesucht und ich hatte das Gefühl, die Projekte sind für alle machbar und so ausgesucht, dass jeder sich auf das konzentrieren konnte, was er gerne mag. Einige haben alle Projekte geschafft, ich drei von vier. Schön, war auch, dass Mini und Steffi selbst die Schere, Stift und Kleber geschwungen haben. Vielen Dank für den schönen Abend! Und das waren die vier tollen Projekte:

Zwei Teelichtgläser mit Halloween-Borte

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Ein gruseliger Fledermaus-Haarreif

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Die passende Fußmatte für kleine Klingelgeister

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Und zum Schluss mein Lieblingsprojekt: Ein Türschild, das jeder ein wenig anders gestaltet hat😉

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Hier findet ihr den Blogeintrag von Moni und Steffi mit der Anleitung für die Halloween-Fußmatte.

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Kundenumgang – was macht man, wenn ein Kunde nicht zahlt?

Heute gibt es einen sehr ehrlichen Blogpost für Euch. Vielleicht habt ihr auch schon einmal die Erfahrung gemacht, dass Kunden verspätet zahlen, nicht das zahlen möchten, was man zuvor vereinbart hat oder im schlimmsten Fall gar nicht zahlen.

Ich glaube, dass besonders wir Menschen mit einem kreativen Arbeitsfeld davon sehr häufig betroffen sind. Das beinhaltet für mich DIY, Fotografie und viele andere Berufsfelder gleichermaßen. Und besonders dann, wenn man den Menschen gegenüber immer sehr gutgläubig und offen eingestellt ist und sein Business gerade beginnt.

Daher möchte ich euch heute eine kleine Geschichte erzählen, die mir zu Beginn von photographersfriend mit einer Kundin passiert ist. Nicht, um die Kundin bloß zu stellen, sondern um euch ein Stück weit zu zeigen, dass das Thema auch andere betrifft und dass man doch immer für sein Handwerk und seine Leistung kämpfen sollte. Also, los geht es!

Es war einmal… Irgendwann im letzten Jahr: Erinnert ihr Euch noch an die Tasche „Rosy wood“?
Tasche Rosy

Ich hatte viele Anfragen zu der Kameratasche und vielen Kunden musste ich leider absagen, denn die Kamerataschen, die ich herstelle, sind meistens Unikate. Von Rosy gab es damals nur zwei Stück. Eine Kundin hat mich direkt über Facebook angeschrieben und wollte diese Tasche bei mir kaufen. Dazu wollte sie gerne noch das passende Kameraband. Ich habe ihr eine Rechnung dazu geschrieben, die sie mir bitte vorab überweisen solle (so klug war ich damals schon).  Jetzt kommt aber mein kleiner Fehler, denn ich bin meinen Kunden gegenüber – auch teilweise noch heute – sehr wohlwollend und schenke Ihnen viel Vertrauen. Die Kundin gab an, dass sie die Rechnung gerne überweist, aber dass sie die Tasche und das Kameraband ganz dringend für eine Hochzeit benötige, die sie fotografieren möchte. So habe ich die Tasche und das Kameraband auf die Reise geschickt.

Das Paket reiste demnach einmal quer durch Deutschland und auch ein paar Tage danach war ich noch voller Vorfreude auf den Betrag, den ich durch meine Handarbeit verdient hatte und freute mich wie ein kleines Kind, dass meine Kameratasche eine Fotografin bei ihren Aufträgen begleiten würde. Eine Woche später war der Betrag allerdings immer noch nicht auf meinem Konto angekommen. Auf Nachfrage bei der Kundin, ob das Paket angekommen sei, gab diese an:

„Hallo Vanessa, jaa es ist angekommen!! Tausend Dank, die Sachen sind so wundervoll heart emoticon. Ich habs leider noch nicht zur Bank geschafft, aber gleich am Montag überweis ich alles. Tut mir wirklich sehr leid, aber irgendwie gings bei mir die Woche drunter und drüber und da hab ich garnicht gemerkt dass schon eine Woche vorbei ist. Herzlichen Dank nochmal heart emoticon. ich empfehle deine Taschen auf jeden Fall weiter. Liebe Grüße“

Auch bis dahin hatte ich tatsächlich noch viel Verständnis, denn ich weiß ja, wie es manchmal sein kann, wenn man viele Aufträge hat. Aber auch in der nächsten Woche kam kein Geld. Darauf hin erzählte mir die Kundin, sie habe überwiesen und würde bei der Bank nachfragen, was schief gelaufen sei. Ich bat ihr Paypal an, aber dort hatte sie kein Konto. Noch eine Woche später:

Hallo Vanessa, ja das Geld ist wohl irgendwo hängen geblieben und wird jetzt an dich weitergeleitet, so wie es längst sein sollte smile emoticon liebe Grüße
Ps: Sag mir doch bitte Bescheid wenns da ist smile emoticon

Ach so, das kann ja mal passieren. Kein Problem. Etwas merkwürdig, aber nun ja, das Geld ist ja auf dem Weg.

Nächste Woche: 

Hallo!Leider ist bei mir immer noch kein Geld angekommen. Das bedeutet, dass ich leider die erste Mahnung rausschicken muss. Das mache ich total ungern. Bitte schau doch noch einmal woran das liegen könnte. Liebe Grüße, Vanessa 

Meine erste Mahnung schreiben.. oh je. Nun gut. Das habe ich auch gemacht und per Post zustellen lassen. Mit einer Zahlungsfrist von 7 Tagen nach Rechnungserhalt.

Zwei Wochen später: Zweite Mahnung hinterher. Diesmal mit Mahngebühren. Der Kommentar der Kundin:

„Hallo Vanessa, ich habe das Geld halt jetzt schon 2mal überwiesen und bei mir ist es 2x weg gegangen. Entschuldige bitte, dass ich es mir im Moment kein 3. Mal leisten kann. Ich kann dir gerne die Kontoauszüge schicken, ich verstehe nicht, warum es bei dir nicht ankommt. Ich hab auch schon mit der Bank gesprochen, es muss angekommen sein frown emoticon“

Ich habe alle Kontoauszüge durchgesehen, bei meiner Bank angerufen und langsam ernsthaft an meinem Verstand gezweifelt, ob das Geld irgendwo ist und ich sehe es einfach nicht. Auf die Nachfrage hin, ob mir die Kundin nicht ihre Kontoauszüge zeigen mag – also nur so als Nachweis, dass das Geld rausgegangen ist -, kam leider keine Antwort.

Nochmal drei Wochen später: Ich drohe der Kundin mit einem Inkassounternehmen. Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen. Inkassounternehmen, das klingt schon so böse. Hier hilft mir tatsächlich die Rücksprache mit Freunden, die mir sagen, „Vanessa, hast du schon mal an die Zeit gedacht, die du in die Arbeit für die Produkte gesteckt hast?“.

Vier Monate nach Bestellung: Der Fall geht an ein Inkassounternehmen. Die übernehmen die Kommunikation mit der Kundin und behalten Geld, wenn sie die Rechnung bezahlt. Ca. 40 Euro würde mich das kosten.. aber naja immerhin besser als gar kein Lohn für die Tasche. Selbst nach dem Verfahren des Inkassounternehmens, kam keinerlei Reaktion der Kundin. Das Inkassounternehmen fragte mich, ob ich eine Bonitätsauskunft einholen lassen möchte. Dies kostet 12 Euro und ich würde dann wissen, ob die Kundin überhaupt zahlungsfähig ist und ob gegen sie bereits Mahnverfahren laufen. Das war der Punkt, an dem ich kurz davor war aufzugeben. Es kostet mich ungeheuer Kraft gegen jemanden so einen Kampf zu führen, den ich bin eine sehr harmoniebedürftige Person und kann Streit mit jemandem ganz schlecht aushalten. Hier war der Punkt, an dem ich das Verfahren an meinen Lebenspartner abgegeben habe. Der gute hat dann mit dem Inkassounternehmen kommuniziert und wir haben heraus gefunden, dass die Kundin tatsächlich mehrere Mahnverfahren aufweist und nicht zahlungsfähig ist.

Ich war zutiefst gekränkt. Wie kann jemand die Handarbeit, Zeit und Mühe so ausnutzen und mit Füßen treten? Ab hier stand dann im Raum ein Gerichtsverfahren gegen die Kundin laufen zu lassen. Das heißt, der Fall ging an das Mahngericht über. Ich habe einen Antrag gestellt, dass das Geld in einem Vollstreckungsbescheid „eingetrieben“ wird. Die Kosten dafür: 34 Euro.

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9 Monate später: Ich habe bereits 46 Euro für Bonitätsauskunft und Vollstreckung bezahlt. Und die ganzen Portogebühren sind noch gar nicht aufgeführt. Ich kann wirklich verstehen, dass vor allem Kleinunternehmer hier wirklich das Handtuch werfen und dass Menschen mit so einer durchdachten Nummer tatsächlich darum herum kommen, dass sie etwas für Leistungen und Produkte zahlen müssen.

Heute: Das Verfahren läuft noch. Ich bin gespannt, ob ich jemals Geld für die Tasche und das Kameraband sehen werde. Aber ich habe für mich viel gelernt:

  • Ich verschicke grundsätzlich nur noch Produkte nach Erhalt des zu zahlenden Betrages
  • Ich habe mit meinen Kunden für Fotoshootings immer Verträge (besonders bei Hochzeiten), diese müssen mir 50% des Betrages vorab überweisen
  • Ich bin ein Stück weit abgeklärter, was Geschäftsbeziehungen angeht und schätze meine Arbeit noch mehr wert
  • Ich führe meine Buchhaltung noch sorgfältiger, als vorher
  • Ich liebe meine Kunden trotzdem noch sehr und ich glaube dennoch immer noch an das Gute im Menschen

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr niemals so einen Fall haben werden und hoffe, der Beitrag hilft Euch ein wenig, wenn ihr mal so einen Fall haben solltet.

Mein Tipp an euch: 

Vertrau euch Freunden und eurem Partner an, gemeinsam hält man so ein Verfahren wirklich besser durch. Humor hilft auch immer sehr. Und für das Antragsverfahren kann man sich beim Amtsgericht auch Hilfe holen. Die ganze Zettelflut ist ganz schön erschlagend.

Ganz liebe Grüße, Eure Vanessa von photographersfriend

 

Zwei Blogs – Ein Arbeitsraum

Heute stellen wir Euch unseren gemeinsamen Arbeitsraum vor! Ihr lest richtig: Bei photographersfriend wurde ein Zimmer umgebaut und umgestaltet (ja, das machen wir nur allzu gerne, genauso wie umdekorierten, neu streichen oder irgendwas umbauen – Hauptsache es ist schön). Hinter photographersfriend steckt schon lange nicht mehr nur ich – Vanessa. Schon seit über einem Jahr begleitet mich Dennis bei allen Arbeiten von photographersfriend. Na gut, nähen kann Dennis nicht, aber dafür wunderbar Schreiben, Koordinieren und mich bei rechtlichen Sachen beraten. Wir beide reisen unglaublich gerne und sind auch sonst – vermutlich habt ihr es schon erraten – ein Paar und wohnen zusammen. Um unser gemeinsames Fernweh ein wenig im Zaum zu halten, haben wir im Januar den Reiseblog goandtravel.de gegründet. Da war es nur naheliegend, dass wir unserer Arbeits – und Gästezimmer in einen Raum umwandeln, in dem sich alle wohlfühlen und in dem genügend Platz für Kreativität, Material und natürlich unsere Gäste ist. Schaut mal, wie wir das gelöst haben. Wir haben nicht allzu viel aufgeräumt – alle unglaublich aufgeräumten Arbeitszimmer sind mir, Vanessa, immer ein wenig suspekt und ganz ehrlich – man hält es eh nie lange durch. Außerdem: Wo die Kreativität Zuhause ist, herrscht auch immer ein wenig Chaos.

Der Gästebereich.
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Der Farbton an der Wand heißt „Jade“ und ist von SchönerWohnen. Bereits in meiner früheren Wohnung hatte ich diesen Farbton. Allerdings im Schlafzimmer und ich muss sagen, er gefällt mir immer noch und irgendwie immer mehr. Ich mag es von meinem Arbeitsplatzplatz darauf zu schauen und ein wenig das Gefühl zu haben, das Meer ist nicht weit oder mich in Tagträumen zu verlieren. Die Beistelltische sind ebenfalls neu. Gefunden haben wir sie auf Westwing.de. Das helle Grau passt perfekt zum Sofa und dem Farbton der Wand. Mir ist es immer sehr wichtig, dass mein Arbeitszimmer Platz für Fotografie hat. Das heißt, es musste hell sein, es sollte Ecken und Bereiche geben, in denen man auch gut fotografieren kann.  Zudem brauchte ein wenig Platz, um mein Foto-Equipment und Foto-Props unterzubringen:

Vanessas Arbeitsplatz. 

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Ich muss zugeben, ich bin leider kein Naturtalent darin Ordnung zuhalten. Daher habe ich seit Neustem ganz viele der schönen Ikea-Vorratsgläser. Sie sind perfekt für Bänder, Nähgarn und alles, was ich sonst für photographersfriend benötige. Weiterer Stauraum in Form von Kisten, Schubladen und Schränken hilft mir ebenfalls. In dem Korb neben meinem Schreibtisch befindet sich so zum Beispiel Geschenkpapier, Fotohintergründe und Tapeten (diese eignen sich manchmal auch ganz wunderbar als Fotountergrund). Alle Quittungen und Rechnungen landen erst einmal in den beiden Ordnern und der Box unter meinem Schreibtisch und werden einmal im Jahr zum Sortieren und für die Steuererklärung hervor geholt (kennt ihr vielleicht auch). Was auf meinem Schreibtisch grundsätzlich steht, ist eine Kaffeetasse und eine Auswahl an bunten Stiften. Und als kleiner Medien-Mensch ist auch das Handy fast immer griffbereit.

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Ich habe einen ungeheuren Hang zu Sachen, die vom Flohmarkt stammen und für Familienerbstücke. Und wenn nützliche Gegenstände auch noch gut aussehen, habe ich sie quasi schon gekauft. Die alte Schreibmaschine gehörte meiner Uroma und immer wenn ich sie sehe, frage ich mich, was sie wohl darauf geschrieben hat.

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Dennis Arbeitsplatz. Dennis hortet unsere Reiseführer. Davon haben wir mittlerweile ganz schön viele. Und überall in unserer Wohnung findet ihr davon noch mehr und dazu noch Hefte über Reiseziele, Wandertouren, Hefte vom deutschen Alpenverein, Karten oder sonstige Reisebroschüren. Vermutlich muss das so, wenn man einen Reiseblog schreibt. Im Gegensatz zu mir hat er einen dunklen Arbeitsplatz. Das dunkle Holz bietet einen tollen Kontrast zu meinem weißen Schreibtisch und stammt aus Familienbesitz. Die alte Bibliotheks-Leuchte ist ebenfalls vom Flohmarkt.

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Unsere Arbeitsplätze stehen mit dem Rücken zueinander. Erst dachten wir, das wäre vielleicht umkommunikativ, aber es hat sich gezeigt, dass wir beide so wunderbar arbeiten können und wenn wir an gemeinsamen Projekten arbeiten, stellen wir einfach Dennis Schreibtischstuhl mit an meinen Tisch und sitzen nebeneinander. Gerne würden wir viel mehr für photographersfriend oder goandtravel.de schreiben, recherchieren oder für Euch entdecken und herstellen. Manchmal verlieren wir auch die Zeit aus dem Blick und sitzen bis tief in die Nacht in unserem neuen und gemütlichen Arbeitsraum. Wir haben auf jeden Fall noch ganz viele Ideen im Kopf! Seid uns ein wenig nachsichtig, wenn wir manchmal etwas länger brauchen.

Wenn ihr auch manchmal Fernweh habt und Lust habt uns auf goandtravel.de zu folgen, schaut mal vorbei. Ihr findet uns auch auf Facebook, Twitter und Instagram.

Ganz liebe Grüße, Vanessa und Dennis 

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Erhaltet hier 10 Euro für Euren ersten Einkauf auf Westwing.de:

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Unsere Lieblingsprodukte: 

Beistelltische und Kissenbezüge: Westwing.de *

Lampe Gästebereich: Tchibo

Sofa, Vorratsgläser und Vanessas Schreibtisch: Ikea

Schreibtischlampe, Schreibmaschine, Dennis Schreibtisch: Flohmarkt und Familienbesitz

Vase und Kaffeetasse: Grün&Form

Handyhülle: Stilgut

Bild: Juniqe

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Ubud – Foto-Eindrücke

Im Mai waren wir auf Bali unterwegs! Unser Fotoherz schlug höher, denn Bali ist einfach perfekt für Reisefotografie. Besonders gefallen hat uns die Stadt Ubud. Sie liegt knapp 30 km nordöstlich von Denpasar und gilt als kulturelles Zentrum Balis. Aber nicht nur das, Ubud versprüht den Charme von einem Hang-Loose-Lebensstil, den man sonst vielleicht nur in Australien findet: Hier gibt es tolle Cafés, Bars und zig Läden für Einrichtungsideen. Heute zeigen wir Euch ein paar Eindrücke für Euren Aufenthalt in Ubud.

1. Ein Spaziergang durch die Reisfelder

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2. In einem Café sitzen und die Zeit treiben lassen

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3. Den Monkey-Forest besuchen

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4. Durch die Straßen schlendern und die Atmosphäre auf sich wirken lassen

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5. Tempel und Zeremonien bestaunen

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6. Eine traditionelle Tanzaufführung besuchen

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7. Auf dem Markt einkaufen

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8. Tagesausflüge unternehmen

Besteigung eines Vulkans – Mt. Batur

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Wasserfälle besuchen und darin schwimmen gehen

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9. Lotusblüten bewundern

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10. Eine kleine Shoppingtour unternehmen

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11. Ein Bier oder Cocktail in einer der vielen Bars trinken und Indonesisches Essen genießen

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Unserer Reiseführer-Tipp: 

reisefüherUbud

DIY – Stoffgirlande

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Bald findet Eure Sommerparty im Garten oder auf Eurem Balkon statt? Oder ihr braucht für ein besonderes Shooting noch eine tolle Dekoration? In wenigen Schritten könnt ihr ganz einfach Eure eigene Stoffgirlande herstellen. Gerne zeige ich heute, wie das geht! Ihr braucht dazu nicht viele Materialien:

1. Stoffreste

Am besten benutzt ihr Stoffreste, die ihr von anderen Nähprojekten übrig habt. Alternativ könnt ihr auch Stoff einkaufen. Dort ist Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Achtet aber darauf, dass der Stoff keine Elastan-Anteile hat, sonst wird es beim Nähen hinterher schwieriger.

Schneidet die Stoffreste in ca. 5 cm breite und 30 cm lange Streifen. Bei dünnen Stoffen können die Seitenränder ausfusseln. Ich persönlich mag das sehr gerne, denn dadurch bekommt die Girlande einen leichten Vintage-Stil und wirkt insgesamt luftiger. Wer dies nicht mag, sollte feste Baumwollstoffe benutzen.

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Tipp: Legt zischen die einzelnen Stoffbahnen Streifen aus Spitzenband! In Creme oder als farbliche Akzente sieht Spitze immer edel und besonders aus. Oder gestaltet die Stoffstreifen unterschiedlich lang!

2. Was ihr noch benötigt

Spitzenborde in der gewünschten länge Eurer Girlande und Garn in dem gleichen Farbton, wie die Borte. Und eine Nähmaschine. Man kann die Girlande auch von Hand nähen, aber dann braucht ihr wesentlich länger. Tipp: wenn die Girlande nicht so viel aushalten muss und nur schön aussehen soll, z.B. für ein Shooting, dann könnt ihr Spitzenborde und die Stoffbänder auch mit einem Sekundenkleber zusammen kleben. Wichtig dabei ist, dass ihr den Kleber sparsam verwendet und darauf achtet, dass er durchsichtig ist. Ansonsten könnt ihr hinterher auf den Bildern leichte Klebefäden erkennen.

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Legt Euch die Stoffstreifen in der Reihenfolge übereinander, wie ihr sie später auf das Spitzenband nähen wollt. Ihr faltet den Stoff hinterher ein wenig zusammen, bevor ihr ihn auf das Band näht. Daher beachtet, dass ihr mindestens 2 mal mehr Stoffstreifen benötigt, als die Länge Eurer Spitzenborde durch 5 cm ergibt. Beispiel: für 100cm Borte benötigt ihr 100 cm geteilt durch 5 cm= 20 plus mal zwei = 40 Stoffstreifen. Bei ganz feinem Stoff, können es noch mehr Streifen sein.

Anschließend bereitet ihr Eure Nähmaschine vor. Fädelt das Garn und legt die Spule des Unterfadens ein. Beide Garnrollen sollten den gleiche Farbton haben, es sei denn, ihr habt einfarbige Stoffbänder gewählt, dann kann der Oberfaden auch die Farbe des Stoffes haben. Beachtet: Ihr näht gleich die Stoffbänder auf die Spitzenborde. Der Faden der Unterspule ist demnach auf der Spitzenborde zu sehen!

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Nun legt Ihr die Spitzenborde unter den Nähmaschinen-Fuß und näht vorsichtig einen Stoffstreifen nach dem anderen auf das Band (mit der kurzen Seite). Dabei den Stoff etwas zusammenknüllen bzw. falten.

Tipp: Spannt den Oberfaden nicht zu sehr (ca. 3-6), ansonsten zieht Euch der Stoff mit der Spitzenborde zu stark zusammen und die Girlande wird dadurch faltig.

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Kontrolliert gerne zwischendurch, ob alle Bänder gut auf der Spitzenborde sitzen. Wenn ihr alle Bänder aufgenäht habt, ist Eure Stoffgirlande fast fertig. Näht beim letzten Stoffstreifen noch einem Rückwärts, dann hält der Faden am besten. Abschließend schneidet ihr das Garn direkt an der Borde ab.

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Tipp: Lass am Anfang und am Ende Eurer Girlande so viel Spitzenborde frei, wie ihr gerne zur Befestigung der Girlande haben möchtet. Dementsprechend mehr Spitzenborde benötigt ihr.

Ich wünsche Euch viel Spaß bei Eurem nächsten Shooting oder der Sommerparty!

Eure Vanessa von photographersfriend